Das Leben und Mona
c h a s t e & t i n k a

Ich trau mich gar nich zu schreiben, zu groß ist die Angst davor, dass sich manifestiert, was mir auf der Seele brennt. Ich überspringe bewusst Wesentliches aus meinem Leben und schreibe nur wieder über meine Gedanken- und Gefühlswelt.

Eine ganz klare Frage, die ich mir seit Jahren nicht mehr beantworten kann: Was ist der Sinn eines jeden Lebens? Wieso lebe ich? Wirklich, weil ich so schwarf darauf bin, einem Unternehmen mein Leben und meine Arbeitskraft zu schenken, damit ich Geld bekomme, um mich auf der Welt über die Runden zu bringen, weil Geld eine so große Rolle spielt? Wirklich deswegen, weil ich dieses Geld dann in private Rente und in einen Bausparvertrag stecke, um später ein gesichertes Alter und n Haus habe, das meine Enkel dann erben wollen? Wirklich, weil ich mir mein ganzes Leben in diesem Kapitalismus - geschimpft "Welt, in der wir leben" - verschwenden soll? JA, ich liebe meine Familie - über alles!!! Aber ich habe das Gefühl, dass das nicht reicht... . Und das ist das Beunruhigende.

Ich will gar nich... leben. Morgens aufwachen... arbeiten... zur Schule... oder AUSNAHMSWEISE mal frei haben... nur, um dann festzustellen, dass ich eh nich frei haben brauch, weil ich keine Hobbies habe. Keine Freunde. Kein gar nichts. Ich möchte Lisa sehn. Und ihr Kind. Und Marcus will ich auch sehn. Rund um die Uhr. Aber... ich könnte auch drauf verzichten. Wenn ich quallos einfach einschlafen könnte, um diesem "Leben", wie es alle nennen und preisen, zu entgehen. Ich wette, dass mein langweiliges Leben meine eigene Schuld ist, ich suche sie auch bei niemand anderem. Außer bei dem, der die Welt zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Aber dennoch kann ich es nicht tragen. Ich will einfach aufgeben. Immer öfter denke ich darüber nach.

Und ich weiß, dass ich solche Zeilen gar nicht verfassen darf. Es triggert, es langweilt, es besorgt diejenigen, denen ich was bedeute. Ich weiß aber einfach nich wohin damit. Es muss erst mal raus... .Überall fühlt es sich falsch an, das alles preiszugeben. Ich kann gar nich frei reden. Bei niemandem mehr. Marcus nich... Jenny nich... Dad nich... Lisa nich... Mama sowieso nich... sie wäre noch mehr überfordert als alle anderen. Franz sowieso nich... er will es gar nicht hören... Ich kann damit nirgendwo hin. Fürchterlich... .

Ja, ich will, dass es gelesen wird. Ich warte jetzt aber nicht auf die Therapeuten und Psychologen, sondern einfach auf das Gefühl, dass es jemand weiß, Oder grob überflogen hat. Einfach zur Kenntnis genommen. Und Hater wären auch nicht schlecht, es wäre -was dieses Thema angeht- der erste  Kontakt mit der Realität. Mit anderen Meinungen.

Ich sinniere gerade, ob meine Einsamkeit nich auch an meiner Motivation liegt. Jenny hat mal eine vergessen geglaubte Energie in mir wach gerufen... weil sie Kindheitsträume von mir auskramte. Das, was ich wollte. Das war schön... .

Okay... genug.
16.11.11 19:30


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