Das Leben und Mona
c h a s t e & t i n k a

Da war dann auf einmal Silvester... . So strange, die Zeit rauscht bedeutungslos an mir vorbei, ich werd älter, es tut sich nichts bei mir und alles entwickelt sich an mir vorbei. Echt cooles Leben. Hab keinen Bock mehr. Wozu denn.

Hab mich mit Dad gezofft. Auch nett. Bin gespannt, wie ich den Schlüssel abgebe, ohne ihm begegnen zu müssen.

Marcus war deswegen auch sauer. Naja. Sagen wir nicht begeistert und das hat er mir dann auch erörtert. Das finde ich so gut an uns, wir können toll diskutieren. Er ist immer so schön sachlich und geduldig.
Aber ich hab jetzt das Gefühl, dass da was ganz Großes, Unüberwindbares zwischen uns ist. Dass ich nichts mehr wert bin. Dass ich scheiße bin.

Dass ich nicht förderlich bin. Dass ich mich nicht weiter entwickle und jedem im Weg stehe. Dass ich ein unaustehlicher Mensch werde. Ich ließ und lass mich gehen. Und jetzt wird das reflektiert. Das finde ich gut. Dass es reflektiert wird. Aber was dabei rumkommt, macht mich tottraurig.

 

Ich bin sowas von ersetzbar. Mir wird schlecht davon, weil ich nicht weiß, wo ich auf einmal Innovationen und Ideen hernehmen soll. Ich dachte die ganze Zeit es ist schon okay wie ich bin. Sie lügen mich alle an. Das ist es nicht. Irgendwann ist ihr Maß verständlicherweise auch voll und ich nerve dann und dann wenden sich alle ab. Mitleid haben sie. Ohne Ende Mitleid mit mir. Mann, wie konnte ich nur so doof sein und das nich merken. Nicht wissen. Nich ahnen. Ich will kotzen... .
Ich will nach Schönberg. Da hab ich noch nichts kaputt gelangweilt und zu Kleinholz geekelt. Da liebt man mich noch...
Irgendwann bin ich ganz allein und hab meine Leute nicht mehr. Ich hab Angst vor dem Moment.

2.1.12 17:55


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