Das Leben und Mona
c h a s t e & t i n k a

The Melancholy of Haruhi Suzumiya.

Ab Folge 8 erlebt man das, was mir gerade so in meinem gewöhnlichen Leben auffällt. Einige Folgen lang erleben sie 14 Tage immer dasselbe. Also 14 Tage, die immer wiederholt werden und dann gehts wieder von vorne los. Und das is ungefähr das was ich so erlebe. Aber tagtäglich plus meine Arbeit, die sich Woche für Woche immer wiederholt.

Aufstehen, fertig machen, Arbeiten, nach Hause kommen, je nach Wochentag Rotes Kreuz oder Zuhause ... warten. Ins Bett. Aufstehen. Und das erlebe ich seit 2 Jahren und mehr. Seit ich halt von der Schule weg bin.

So ohne Freunde hier. Ohne Hobbies, aber auch ohne Motivation. Ich treib mich ja nichma selbst ein, weil ich irgendwie denke... wozu.

Zur Zeit machen Marcus' Freunde und er viel mit mir zusammen. Ich mag das irgendwie, aber es is auch manchmal langweilig, weil es nich selten um Dinge geht, die mich nich interessieren. Aber ich mag den Fun, den wir haben. Und das Fitnessstudio, das wir besuchen, zu dritt.

Ich denke nur immer: Wir sind alle mal Kinder, könnens kaum erwarten, Teens zuwerden. Und wenn wirs sind, dann denken wir wir sind schon groß, dann werden wir erwachsen, haben Jobs, wollen Geld, schaffen uns viel Materielles an und denken, wir kommen dem Sinn des Lebens näher. Wir werden alt, machen Reisen, gehen hoffentlich in Rente, machen Weltreisen, kaufen uns Elektroheizer, lauter Armbanduhren, haben total wichtige Zeitungsabos, gehen 3 Mal am Tag einkaufen, waschen Wäche und finden es mega wichtig, weil ja eh nichts mehr passiert, genießen unsere Nachfahren und an unserem Lebensabend hoffen wir ein erfülltes Leben gehabt zu haben. Ist das nich auch eine Art von Dauerschleife in der Evolution?

Meine Frage ist...

Ist DAS der Sinn des Lebens???

Das kanns doch wirklich nicht sein. Ja es wird immer Dinge geben, die der Mensch sich nicht vorstellen wird, Beispiel das Ende des Universum bzw. dass es gar keins gibt etc. Aber dass das Leben eines jeden Menschen SO begrenzt ist... . Ist mein Gedanke undankbar? Immerhin sollte ich mich freuen, dass ich nicht in der 3. Welt lebe und so. Aber mit welcher Motivation soll man leben? Immerhin kriegt man relativ früh zu wissen, was das Leben ausmachen kann und das wars. Das ist ein für mich sehr... ernüchternder Gedanke. Dieser Gedanke veranlasst mich, stehen zu bleiben. Ich habe keine Lust... Dinge zu erleben, die andere mir erzählen könnten. Ich bin froh, Marcus zu haben... und meine Familie zu haben und zu lieben ist ein unbeschreibliches Gefühl, das dafür sorgt, dass ich atme. Aber sowas wie: Ich will den und den Beruf haben und das und das Geld verdienen, um dieses und jenes zutun... und alles mit einem so absehbaren Ende... . Bin ich die Einzige, die so denkt?

23.9.12 17:12


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